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Samstag, 11. Oktober 2014

Leben und Kultur










Donnerstag, 9. Oktober 2014

Nachtmarkt Tamsui

Mit dem Bus 862 vom  Yehliu Geopark waren wir 2 Stunden später wieder in Tamsui. Der Nachtmarkt war in vollem Gange. Zahlreiche Touristen füllten die Strassen und Gassen. An allen Ecken Stände mit allen möglichen Speisen, Snacks und Getränken. Süß oder Herzhaft...alles dabei.
Aller paar Meter ein anderer Duft. Meistens angenehm.
Die Geräuschkulisse ist dabei erheblich und wird verstärkt durch Plastikmegafone welche im 10 Sekunden Takt immer wieder das gleiche von sich geben. Nichts für schwache Nerven wenn man eine Speise geordert hat welche einen Moment der Zubereitung benötigt und man neben so einem Teil ausharren muss. Der Wunsch nach einem Hammer um dieses plärrende Teil zu zertrümmern verstärkte sich mit jeder Wiederholung des für uns nicht verständlichen Textes.
Desweiteren gibt es Läden mit allem was Touristen so unbedingt haben sollten. Wir konnten uns gut zurückhalten und haben uns mit essen beschäftigt.

Tintenfisch platt-gemacht und gegrillt


Hier Tintenfisch in Panade

Tofu mit Schmatze bestrichen und gegrillt

Wird am Ende wie ein gut gefülltes Omelett....lecker

Würstchen mit süßer Schmatze bestrichen und gegrillt....serviert am Spieß.....und lecker

Dumpling-Familie

Das Werk der Familie....auch sehr lecker


Samstag, 4. Oktober 2014

Geschafft - Yehliu Geopark

Ein neuer Tag ein neuer Versuch. Wir haben im Hotel noch mal etwas im Internet nachgelesen und haben uns nach dem Frühstück auf den Weg gemacht. MRT bis Tamsui und zum Busbahnhof. Im Internet hatten wir gelesen das es einen Expressbus geben soll und der an seiner Roten und der Normale Bus an seiner Blauen Farbe zu erkennen sind.
Aber irgendwie waren alle Busse in Rot. Egal rein in den Bus 862 und nach 1:30 Stunden waren wir in Yehliu. Wir waren also am Vortag ganz nah dran....
Von der Bushaltestelle sind es ca.500 Meter bis zum Geopark. Der Weg ist beschildert.
Am Park erwarteten uns gefühlte 100000 asiatische Touristen welche mit Reisebussen angereist waren. Chinesen haben den besonderen Charme von Laut und Aufgeregt sein. Das ganze mit ihrer persönlichen Körperreinigungs und Befreiungsart vom BÖSEN.
Sie schmatzen, rülpsen und blähen.....ohne Scham. Zudem haben Sie kein Problem damit anderen ins Bild zu laufen was wohl auch nur uns geärgert hat.
Mit etwas Geduld gelingt es einem dennoch seine Fotos ohne fremde Körperteile zu machen.

Der Park selbst ist schön und interessant so das wir es nicht bereut haben insgesamt 6 Stunden Fahrzeit dafür investiert zu haben.






Das einzige Motiv...eines der besonderen.....wo es nicht möglich war ohne Fremde einen Schuss zu machen. Unfassbar...........

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Fusspflege und verloren....

Heute waren unsere vom laufen geschundenen Füsse an der Reihe etwas verwöhnt zu werden. Dafür sind wir nach Beitou in die Hot Spring Valley gefahren. Dort wird man von einem dampfenden See erwartet. Die Quelle soll über 90 Grad heiß sein und einen Ph-Wert zwischen 1,2 und 1,6 haben.
Die Außentemperatur kann nur geringfügig darunter gelegen haben. Wir haben sehr geschwitzt!
Nach einem kühlen Bubble Tea sind wir zum Thermal Bach gegangen um unseren Füssen etwas gutes zu tun. Erholt haben wir uns auf den Weg gemacht um einen auf der Karte in der Nähe gezeigten Tempel zu besichtigen. Weit weg war er wirklich nicht.......nur was auf der Karte nicht zu sehen war, war das der Tempel hoch auf einem Berg war. Motiviert haben wir uns dennoch auf den Weg gemacht. Nach 20 Minuten beschwerlichen Aufstieges mussten wir feststellen gerade mal die hälfte des Weges geschafft zu haben. Um nicht zu verdursten bzw. zu vertrocknen haben wir Mission Tempel auf Hügel....der dann doch ein Berg war, abgebrochen.

Da es noch nicht all zu Spät, ca. 15 Uhr, war haben wir beschlossen nach Yehliu in den Geopark zu fahren.
Was für eine doofe Idee wie sich herausstellte.
Den Geo Park hatten wir schon zu Hause zum Ziel erklärt und uns kundig gemacht wie man hin kommt. In Beitou, also ziemlich weit oben, waren wir ja schon. Also ab in die MRT und hoch nach Tamsui. Dort am Busbahnhof den Bus erfragt. Der Junge Mann wusste selbst nicht welcher Bus der richtige war. Aber da war sie wieder...die unglaubliche Hilfsbereitschaft. Er ist mit uns den ganzen Busbahnhof mit seinen sämtlichen Linien abgelaufen bis der richtige Bus gefunden war.
Kurze Zeit später saßen wir im Bus. Zu unserer Erleichterung wurden im Bus die Stationen neben den Chinesischen und zwei anderen Sprachen auch in Englisch angezeigt.
Nach einer Stunde fahrt setzte die Nervosität ein. Wir hatten keinen Plan wie lange die Fahrt dauern sollte. Der im Bus angeklebte Fahrplan war nur in Hieroglyphen. Fest der Meinung die passende Haltestelle müsste doch nun gleich kommen vergingen weitere 45 Minuten. Das war zuviel...Abbruch. Raus aus dem Bus ohne zu wissen wo wir waren. Was wir während der Busfahrt gelernt hatten war das die Bushaltestelle in Gegenrichtung auch immer auf der anderen Straßenseite war. Beim Versuch zu ergründen wo wir den waren....Fehlanzeige....kein Englisch. Die gute Frau meinte dann wohl für sich das wir nach Taipei wollten und beauftragte ein auch auf den Bus wartendes Mädel mit der Aufsicht damit wir im richtigen Bus landeten.

Nach fast 2 Stunden Fahrt waren wir zurück in Tamsui. Inzwischen war es dunkel. Also noch einen Gang über den Nachtmarkt. Dieser brechend voll mit Touristen. Aber lecker essen.

Eins noch...wir wissen immer noch nicht wie nah wir am Park waren.....was wir aber wissen ist das selbst wenn wir den Park erreicht hätten dieser dann eh kurz vorm schließen gewesen wäre.
Toller Versuch....4 Stunden Busfahrt.









Der Tempel....maximal herangezoomt.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Tamsui, Love Bridge und Taipei 101

Nun wieder mal Zeit aus der Stadt zu gehen. Also rein in die U-Bahn und los Richtung Norden bis Endhaltestelle Tamsui. U-Bahn fahren ist sehr einfach. Wir hatten uns schon in Deutschland die Easy Card besorgt. Auf diese lädt man sich etwas Geld auf und kann damit U-Bahn, Bus und Schiffsfähren fahren. In diversen Läden kann man auch damit bezahlen. Die Fahrpreise sind niedrig. Beim Einsteigen Karte ans Lesegerät und beim Aussteigen wieder. Der Betrag wird von der Karte gebucht.
In Tamsui angekommen war es gegen 12. Das Leben fing gerade erst an. Sehr entspannend.
Wir haben uns ein flottes Boot gechartert und sind dann zur Love Bridge gefahren. Nachdem wir die Gegend erkundet hatten ging es mit selbigem Boot zurück.
Inzwischen ist Tamsui zum Leben erwacht. und es waren reichlich Touristen unterwegs. Allerdings wir als Europäer im Verhältnis 1 zu 10000. Dies hat den Vorteil das man überall sehr zuvorkommend behandelt wird.
Gegen 20 Uhr haben wir uns auf den Rückweg gemacht und beschlossen den Taipei 101 im dunkeln aus der Nähe zu betrachten.









Montag, 29. September 2014

Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle

Ein neuer Tag..ein neues Ziel. Heute haben wir uns die Memorial Hall - Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle - als Ziel gesetzt. Mit der MRT fährt man die gleichnamige Station an.
Auf dem riesigen Gelände sind die Memorial Hall  welche zum Gedenken an Chiang Kai-shek, den Mitgründer, langjährigen Präsidenten und obersten Militärsbefehlshaber der Republik China, Das Monument ist von einem riesigen Park umgeben und steht am Ende eines von der Nationalen Theaterhalle und der Nationalen Konzerthalle flankierten Platzes. In der überdimensional großen Halle, man bedenke das die Einwohner Taipei´s in kleinen Butzen leben, wird stündlich eine Wachablösung durchgeführt. Abgesehen davon das mir solche künstlichen, nichts mit Realität zu tun habenden Militär Shows, gegen den Strich gehen, wird hier es hier noch lächerlicher Zelebriert. Vor dem Wachwechsel kommt Zivilpersonal und tupft Schweiß, putzt das Näschen und rückt die Kleidung zurecht.
Als dann die neue Wache in einem derart lächerlichem Stechschritt angetrabt kam, hatte ich genug und habe mir den Rest der Veranstaltung geschenkt. Das hat nichts mit Taiwan zu tun....ich verachte jegliche Veranstaltungen dieser Art und das egal in welchem Land!
Haben wir uns also den wirklich wichtigen Dingen gewidmet...siehe letztes Bild.

In Reiseführern stand das in Taiwan schwer bis gar nicht Postkarten zu kaufen sind. Als einen Ort wo man Karten bekommt wurde die Memorial Hall genannt. Das stimmt auch. Hier gibt es wirklich Karten. Allerdings haben wir später an allen möglichen Orten Gelegenheit gehabt um Karten zu kaufen. Ist also nicht ganz richtig was im Reiseführer stand.










Das was wirklich zählt.............

Sonntag, 28. September 2014

Mal ins Grün - Maokong

Nach einiger Zeit in der Stadt und Erfahrung mit den Verkehrsmitteln  wurde es Zeit mal etwas hinaus ins Grün zu fahren. 
Frische Luft, grüne Sicht und duftender Tee. Eine halbe Stunde von Taipei entfernt ist das in Maokong zu finden.
Maokong liegt am südwestlichen Stadtrand von Taipei.
Mit der U-Bahn fährt man bis zur Station „Taipei Zoo“. 
Halbstündlich schlängeln sich Kleinbusse den Berg hinauf. Das macht man aber nur wenn die Gondola wegen schlechten Wetters nicht fährt. Bei uns hat das Wetter sich vormittags von der besten Seite gezeigt.
Die Maokong Gondola ist eine 4 Km lange Seilbahn. Einige der Gondeln sind mit einem Glasboden ausgestattet. Die Fahrt kostet in eine Richtung 50 TWD...also 1,30 €. Unterwegs gibt es Stationen zum Ein/Aus steigen. Oben angekommen wird man von Teehäusern, Tempeln und viel Natur empfangen. An einem wolkenlosen Tag kann man von Maokong aus ganz Taipei bewundern.
















Tee
Den Weg zurück sind wir gezwungenermaßen mit einem der Kleinbusse hinab gefahren. Die Gondola wurde wegen eines aufziehenden Gewitters außer Betrieb genommen. Vom Gewitter allerdings keine Spur. Vielleicht ein Deal mit der Taxi-Gewerkschaft....weil mit dem einstellen des Betriebes urplötzlich reichlich Taxis in Stellung gegangen sind.
Den Abschluß des Tages haben wir mit einem ausgedehnten Fressrundgang auf einem der Nachtmärkte verbracht.